Die 6 häufigsten Fehler bei der Immobilienbewertung – und wie Sie sie vermeiden
- woerner-tobias
- 28. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit

Einleitung
Ob beim Hausverkauf, im Erbfall oder zur Vorbereitung einer Scheidung – die richtige Immobilienbewertung ist der Schlüssel zu fundierten Entscheidungen. Doch viele Eigentümer machen dabei teure Fehler. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die häufigsten Stolperfallen – und wie Sie mit einem fachkundigen Verkehrswertgutachten auf der sicheren Seite sind.
1. Vergleich mit Online-Rechnern
Warum es problematisch ist: Automatisierte Bewertungsrechner liefern nur grobe Näherungen. Lagequalität, Zustand und rechtliche Besonderheiten werden nicht berücksichtigt.Besser: Eine sachverständige Immobilienbewertung basiert auf vor-Ort-Inspektion, Marktanalyse und Bewertungsverfahren nach ImmoWertV.
2. Emotionale Preisvorstellungen
Viele Eigentümer schätzen den Wert ihres Hauses zu hoch ein – weil persönliche Erinnerungen den Blick auf den Marktwert verzerren.Tipp: Nur ein objektives Verkehrswertgutachten schafft Klarheit und Verhandlungsstärke.
3. Vernachlässigung von baulichen Mängeln
Nicht dokumentierte Instandhaltungsrückstände oder Sanierungsbedarfe können den Wert massiv beeinflussen – und zu unangenehmen Überraschungen führen, z. B. im Verkaufsprozess.Lösung: Ein Gutachter erkennt wertrelevante Baumängel und berücksichtigt sie nachvollziehbar in der Bewertung.
4. Keine Berücksichtigung von Rechten und Lasten
Grunddienstbarkeiten, Nießbrauch, Erbbaurecht oder Wohnrechte – all das beeinflusst den Verkehrswert erheblich.Wichtig: Eine fundierte Wertermittlung berücksichtigt sämtliche Eintragungen im Grundbuch.
5. Veraltete Marktkenntnisse
Der Immobilienmarkt verändert sich laufend – gerade in Zeiten schwankender Zinsen und Inflation.Daher gilt: Wer auf alte Bewertungen vertraut, riskiert Fehlentscheidungen. Aktuelle Marktverhältnisse müssen stets berücksichtigt werden.
6. Falsches Bewertungsverfahren
Eigentumswohnung? Einfamilienhaus? Vermietetes Mehrfamilienhaus?Jede Objektart braucht das passende Verfahren: Vergleichswert, Sachwert oder Ertragswert – oder eine Kombination.Nur Sachverständige kennen die Unterschiede und wenden sie korrekt an.
Fazit: Immobilienbewertung ist Profisache
Wenn es um große Vermögenswerte geht, lohnt es sich nicht, auf Bauchgefühl oder Online-Schätzungen zu vertrauen.Ein professionelles Gutachten spart Zeit, Geld und Konflikte.
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